Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Februar 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Abano GmbH (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung der Insolvenzmonitor-Dienste.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden einen webbasierten Dienst zur Überwachung von Insolvenzbekanntmachungen zur Verfügung.

(2) Der Dienst umfasst je nach gewähltem Tarif:

  • Upload von Unternehmenslisten
  • Automatischer Abgleich mit Insolvenzbekanntmachungen
  • E-Mail-Benachrichtigungen bei Treffern
  • Export von Ergebnissen

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt durch Registrierung des Kunden auf der Website des Anbieters und Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben.

§ 4 Leistungen und Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Dienste von 99% im Jahresdurchschnitt.

(2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.

(3) Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang der Dienste zu erweitern oder zu ändern, sofern dies dem Kunden zumutbar ist.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise.

(2) Preise für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ausgewiesene Preise — insbesondere der Preis der Einzelfall-Freischaltung nach § 5a — sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

(3) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über den Zahlungsdienstleister Stripe.

(4) Bei kostenpflichtigen Tarifen erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus.

(5) Wird ein Tarif mit einer kostenlosen Testphase abgeschlossen, erfolgt während der Testphase keine Belastung. Wird der Vertrag nicht vor Ablauf der Testphase gekündigt, geht er in den gewählten kostenpflichtigen Tarif über und wird ab diesem Zeitpunkt monatlich im Voraus abgerechnet. Je Kunde kann eine Testphase nur einmal in Anspruch genommen werden.

§ 5a Einzelfall-Freischaltung (Einmalzahlung)

(1) Mit der Einzelfall-Freischaltung erwirbt der Kunde gegen eine einmalige Zahlung das Recht, die zu einem bestimmten Schuldner veröffentlichten amtlichen Insolvenzbekanntmachungen im Volltext abzurufen, sowie eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald zu diesem Schuldner eine weitere Bekanntmachung erfasst wird.

(2) Die Freischaltung ist nicht befristet und endet nicht durch Kündigung. Sie gilt für den jeweils freigeschalteten Schuldner; weitere Schuldner können jederzeit einzeln freigeschaltet werden.

(3) Gegenstand der Leistung sind die Bereitstellung und dauerhafte Abrufbarkeit amtlicher Bekanntmachungen sowie deren Überwachung. Der Anbieter schuldet keine Rechtsberatung und keine Vollständigkeits- oder Richtigkeitsgewähr für die von den Gerichten veröffentlichten Inhalte.

(4) Stellt der Anbieter den Dienst dauerhaft ein, informiert er die Kunden mit einer Frist von drei Monaten in Textform und stellt die freigeschalteten Inhalte bis zum Ende dieser Frist zum Abruf bereit.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die Einzelfall-Freischaltung nach § 5a ist eine Einmalleistung ohne Laufzeit; sie bedarf keiner Kündigung. Bestehende kostenlose Tarife können jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden; ein kostenloser Tarif wird für Neukunden nicht mehr angeboten.

(2) Kostenpflichtige Tarife haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Die Kündigung kann über die Kontoeinstellungen oder per E-Mail erfolgen.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich:

  • Die Zugangsdaten geheim zu halten
  • Keine rechtswidrigen Inhalte hochzuladen
  • Die Dienste nicht missbräuchlich zu nutzen
  • Nur Daten hochzuladen, zu deren Nutzung er berechtigt ist

(2) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der von ihm hochgeladenen Daten.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Der Anbieter haftet nicht für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Insolvenzbekanntmachungen, die aus öffentlichen Quellen stammen.

§ 9 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen.

(2) Die Datenschutzerklärung ist unter insolvenzmonitor.online/datenschutz abrufbar.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.